Deportation und Ermordung von jüdischen Menschen

Deportation bedeutet Verschleppung.

Also: Menschen mit Gewalt aus ihrem Haus oder ihrer Heimat weg-bringen.

 

In der Nazi-Zeit wurden über 6 Tausend Juden aus dem Süd-Westen von Deutschland verschleppt.

Sie wurden mit Gewalt nach Gurs gebracht.
Gurs ist ein Ort in Frankreich.

Dort mussten sie in ein Lager.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die an einem Fahrzeug stehen. Im Hintergrund sind einige Gebäude und eine unklare Landschaft zu sehen. Die Stimmung wirkt historisch und reflektiert möglicherweise eine Szene aus der Vergangenheit.
Photo Maurice Laügt, 4.3.1941

Gau-Leiter haben die Transporte organisiert.

Manche Franzosen haben mit den Deutschen zusammen gearbeitet.

Sie gaben die Befehle im Lager.

Einige Juden konnten flüchten.

Manche Juden wurden gerettet.

Viele davon waren Kinder.

Aber viele tausend sind gestorben

  • an Hunger
  • an Kälte
  • an Krankheiten und
  • durch Folter.

Einige Jahre später wurden die Über-Lebenden in andere Lager gebracht.

Man nennt diese Lager auch Konzentrations-Lager.

 

Diese Ausstellung erinnert an die Verbrechen der Nazis.

Die Ausstellung erinnert an die Opfer.

 

Eine Gedenk-Stätte aus Berlin hatte die Idee für diese Ausstellung.

Die Gedenk-Stätte heißt: Haus der Wannsee-Konferenz.

 

Die Gedenk-Stätte hat mit vielen Partnern zusammen-gearbeitet.

Mit den Bundes-Ländern

  • Baden-Württemberg
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland

Mit Frankreich und

mit der deutschen Regierung.

 

Vielen Dank an Vereine in vielen Orten.

Sie haben viel über die Verbrechen gegen die Juden gesammelt.

Damit haben die Vereine die Erinnerung wach-gehalten.

Kapitelübersicht

Todes-Zonen

In diesem Teil der Ausstellung geht es um das Unvorstellbare und Schreckliche.

Die Abbildung zeigt eine Tabelle mit dem Titel „Land“ und Zahlen, die anscheinend Bevölkerungs- oder Einwanderungsdaten verschiedener Länder auflisten. Die Daten umfassen Länder wie Österreich, Ungarn, Bulgarien und die USA, mit entsprechenden Zahlenangaben. Am Ende steht eine Gesamtsumme von über 11.000.000.

Spannungs-Räume

In diesem Teil der Ausstellung geht es um die Zeit nach der Ermordung der Juden.

Ein Mann steht vor einem Denkmal, hält ein Blatt Papier in der Hand und spricht. Das Denkmal ist mit einem Tuch verhüllt und trägt eine symbolische Inschrift. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen. Die Szene vermittelt eine feierliche Atmosphäre.

Dimensionen des Heutigen

Im letzten Teil der Ausstellung geht es um die Zeit nach den Juden-Ermordungen bis heute.

Eine Gruppe von Menschen beobachten einen Mann, der im Freien einen symbolischen ersten Stein legt. Um ihn herum sind Eimer mit Material, und das Publikum zeigt Interesse. Ein Kind in der Nähe schaut neugierig zu.